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Leitwertmessprinzip

Mit einem logarithmischen Verstärker wird der elektrische Widerstand zwischen den Elektroden gemessen. Über eine spezielle Linearisierung wird die Feuchtigkeit errechnet und angezeigt.

Die Kontaktmessung muss mit mindestens 2 Messpunkten erfolgen. Dabei wird der el. Leitwert zwischen den Messpunkten bestimmt und anhand von speziellen Kalibrierkurven die absolute Feuchtigkeit berechnet. Der Leitwert ist der Kehrwert des elektrischen Widerstandes. 
Der elektrische Widerstand eines Materials ist nicht nur von der Feuchte sondern auch von der Temperatur und Salzgehalt abhängig. Der Temperatureinfluss  muss beim Messergebnis korrigiert werden.
Bei mehreren Messstellen ist der geringste Widerstandswert oder die höchste Feuchtigkeit für das Ergebnis maßgebend. 
Bei Holzfeuchtemessung muss beachtet werden, dass die feuchte Kernzone oft durch trockene Aussenschichten isoliert ist und deshalb nicht von aussen gemessen werden kann. Entweder muss die Messung an frisch aufgeschnittenen Stellen erfolgen oder die Elektroden müssen in das Holz gedrückt, geschlagen oder geschraubt werden.
Die Leitfähigkeitsmessung eignet sich auch für Papierfeuchte bis ca. 15%. 

 

  • die Messungen dauern länger, da für jede Messung die Elektroden in die zu messenden Materialien gestochen werden müssen
  • der  angezeigte Wert wird maßgebend von der feuchtesten Stelle zwischen den Elektroden bestimmt. Wenn die Feuchteverteilung in dem zu messenden Material unterschiedlich ist (feuchter Kern, trockene Randzone)  dann kann durch Leitfähigkeitsmessung der durchschnittliche Feuchtewert nicht gemessen werden
  • Temperaturschwankungen beeinflussen das Messergebnis erheblich!
  • es genügen 2 Messpunkte, um eine Messung durchzuführen